Protest gegen den Jagdverein Hubertus Gießen

Wir rufen zum Protest gegen den Jagdverein Hubertus Gießen und gegen die Jagd insgesamt auf!
Wann: Samstag, 10. März von 13:00 bis 16:30 Uhr
Wo: Am Kulturzentrum in Großen Buseck

Jagd ist grausam und immer ein gewaltsamer Akt! Mehr als 380.000 Jäger*innen streifen durch die Wälder und bringen in Deutschland jedes Jahr über 5 Millionen Wildtiere ums Leben!

Laut einer Stellungnahme der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz werden etliche Tiere, durch Jäger*innen, angeschossen: „nur jeder dritte Schuss ist sofort tödlich“ und mehr als 60% der Tiere bekommen ihren Kiefer weggeschossen, ein Bein zersplittert, werden am Rückenmark getroffen oder durch einen Bauchschuss, schwer verletzt. Familienverbände werden zerrissen und die Tiere des Waldes sind permanentem Stress und andauernder Angst ausgesetzt.

Das Märchen von einem schnellen schmerzfreien Tod und Jäger*innen als Naturschützer*innen ist und bleibt ein Märchen! Es ist längst wissenschaftlich belegt, dass erhöhter Jagddruck zu einer höheren Reproduktionsrate führt. In Gebieten, wo Fuchs, Waschbär, Katze und Co. nicht gejagt werden, ist dagegen eine besonders große und gesunde Artenvielfalt zu beobachten.

Der Jagdverein Hubertus Gießen tötet eifrig mit und propagiert u.a. die Fangjagd, die ganz besonders grausam ist! Die Tiere sind meist nicht sofort tot und leiden Tage und Wochen in den Fallen. Beispielsweise nehmen Waschbären ausgelegte Köder mit den Händen, statt mit dem Mund auf und werden dann an den Vorderpfoten durch die Fangeisen eingequetscht. Oft verstümmeln sie sich in ihrer Not selbst, um sich zu befreien. Der österreichische Arzt, Dr. Hans Frey, der eine Widltierauffangstation betreibt, hat mehrere hundert Füchse untersucht, die in Fallen gefangen und getötet wurden. Viele der obduzierten Tiere hatten Extremitäten im Bauch. Sprich auch sie haben sich in ihrer großen Verzweiflung selbst verstümmelt. Auch geschützte Tiere und Haustiere gelangen regelmäßig in diese Fallen.

Ein weiterer Faktor, der gegen die Jagd und den Besitz von Waffen insgesamt spricht, sind die zahlreichen Todesfälle, die durch Jäger*innen oder deren Angehörige, die sich Zugang zu Jagdwaffe verschaffen , ereignen. Im Jahr 2013 wurden mindestens 40 Menschen durch diese Waffen getötet.

Ferner ist das Argument der Jäger*innen, man wolle beispielsweise durch die Fuchsjagd die Ausbreitung von Erkrankungen eindämmen, reine Augenwischerei und stimmt nachweislich nicht! Sogar das Gegenteil ist der Fall und Jagd trägt dazu bei, dass sich diese Krankheiten verbreiten.
Dies alles straft Jäger*innen, die sich gerne als Naturschützer*innen , verantwortungsvolle Waldwächter*innen präsentieren möchten Lügen! Es gibt keinen vernünftigen Grund für die Jagd und es ist an der Zeit diesen obsoleten und grausamen Brauch zu beenden! Kommt vorbei und unterstützt den Protest!

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