09.12.2017 Kundgebung Tierrechte/ Anti-Pelz + Soli-Aktion Hambacher Forst

Mit einem Infostand für Tierrechte und gegen Pelz haben wir uns auf dem Gießener Weihnachtsmarkt  für Tierrechte stark gemacht. Gleichzeitig konnten wir über die Folgen des Konsums tierischer Produkte für Mensch Umwelt und Klima aufklären.

Außerdem gab es eine Soli-Aktion für den Hambacher Forst. Mit veganen Köstlichkeiten konnten wir so Spenden für die Aktivist*innen sammeln.

   

Nach der Kundgebung gab es eine Filmvorführung über den Klimaaktivismus im Rheinland.

Der Film dokumentiert „den aktiven Widerstand gegen die größten Braunkohle-Tagebaulöcher Europas und gleichzeitig gegen Europas größten Co2-Emmitenten ‚RWE Power+Generation‘.“
Die eingenommenen Spenden kommen den Aktivist_innen der Hambacher Forst Besetzung zugute.

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Tierversuche an der Univesität Gießen – grausam und sinnlos

Da die Universität Gießen unsere Forderungen ignoriert, werden wir erneut demonstrieren!

Im Jahr 2015 litten 2.799.961 Tiere in deutschen Tierversuchslaboren (BMEL). Die Dunkelziffer ist wesentlich höher! Auch die Universität Gießen ist an diesen Grausamkeiten beteiligt und hält weiterhin an der inhumanen und unsinnigen Methode Tierversuch fest:

Anfang Mai dieses Jahres haben wir den Verantwortlichen der Universität Gießen (JLU) mehr als 5000 Unterschriften für ein sofortiges Ende aller Tierversuche an der JLU übergeben. Die Leitung der Hochschule hat die Unterschriftenlisten zwar entgegengenommen, sich bisher jedoch nicht zu der Forderung verhalten. Wir haben die Zuständigen, insbesondere Personen, die Tierversuche durchführen und befürworten, mehrfach dazu eingeladen, ihre Position in einer öffentlichen Veranstaltung zur Diskussion zu stellen. Heute sowie vor einem Jahr blieb unsere Aufforderung jedoch völlig unbeantwortet.

Wir verlangen die unmittelbare Beendigung aller Tierversuche an der Universität Gießen sowie an jedem anderen Ort!!! Darüber hinaus fordern wir die sofortige Einstellung der massenhaften Tötungen von Tieren zu Versuchszwecken!!! Dies gilt auch für eine unbekannte Anzahl an Lebewesen, die insbesondere von Hochschulen, teils eingekauft, teils gezüchtet und dann als „Überschuss“ getötet werden.

Diese unnötige Grausamkeit muss endlich ein Ende haben!!! Tierversuche sind nicht nur barbarisch und unnötig, sie behindern zudem den wissenschaftlichen Fortschritt. Aus diesen Gründen möchten wir, mit euch gemeinsam, auf die Straße gehen und den Verantwortlichen zeigen, dass wir diese unethischen Machenschaften nicht stillschweigend hinnehmen!

Wie bei all unseren Aktionen sind Menschen mit rechtem, sexistischem oder homophobem Gedankengut selbstverständlich unerwünscht! Alle, die mit uns gemeinsam auf die Straßen gehen, bekennen sich zu Weltoffenheit!!!

Ausdrücklich nicht erwünscht sind zudem Parteien. Wir sind keine Plattform für jeglichen Wahlkampf und distanzieren uns von Parteiwerbung.

Hier geht es zum Infoflyer: Flugblatt _Tierversuche_Uni_Giessen

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03.05.2017: Mehr als 5000 Unterschriften für die sofortige Beendigung aller Tierversuche an der JLU Gießen übergeben

Zu einigen Medienberichten:

hessenschau

Gießener Anzeiger

Radio FFH

 

15.04.2017: Demo gegen Tierversuche

    

  

 

15.04.2017 –  Aufruf: Demo gegen Tierversuche

Tierversuche – Mitten in Gießen – versteckt vor der Bevölkerung!

Die Justus-Liebig-Universität führt jedes Jahr tausendfach Tierversuche durch. Laut den aktuellsten, offiziellen Angaben der Pressestelle der JLU wurden 2014 14.925 Wirbeltiere „eingesetzt“ – wie es euphemistisch heißt. Zu den verwendeten Tieren gehören Mäuse, Hunde, Katzen, Kaninchen, Ratten, Enten, Schweine, Schwäne und viele, viele weitere Tierarten. Die genauen Zahlen der getöteten „Versuchstiere“ liegen im Dunkeln, weil die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentationspflicht für Tierversuche oberflächlich und unzureichend ist. So werden allein Wirbeltiere statistisch erfasst. Auch für die vielen Tiere, die von der Hochschule “vorrätig“ gezüchtet, dann nicht für die Versuche benötigt und achtlos umgebracht werden, findet sich kaum ein Beleg. Im Jahr 2012 tötete die Universität Gießen so beispielsweise zusätzlich 16.238 Mäuse, die in keiner offiziellen Statistik auftauchen.

Wir sind der Meinung, dass diese unnötige Grausamkeiten endlich ein Ende haben müssen und die Bevölkerung über diese versteckten Leiden informiert werden muss! Sachkundige Experten, wie etwa Claus Kronaus, Geschäftsführer des deutschen Vereins Ärzte gegen Tierversuche e.V. und der britische Forscher Dan Lyons sind sich zudem einig, dass Tierversuche der falsche Weg sind, weil deren Ergebnisse nicht verlässlich und nicht auf den Menschen übertragbar sind. Somit sind Tierversuche nicht nur barbarisch und unnötig, sie gefährden zudem unser aller Gesundheit. Aus diesen Gründen wollen wir, die Tierrechtsgruppe Gießen, zusammen mit den ARIWA Ortsgruppen Vogelsberg und Mittelhessen,  im Gegensatz zur Forschung, nicht stillstehen!

Am Ostersamstag, ab 11:00 Uhr, werden wir am Kirchenplatz mit Infoständen auf Tierversuche aufmerksam machen und ab 13:00 Uhr samt einem Begleitfahrzeug friedlich und lautstark durch die belebten Straßen Gießens demonstrieren. Lasst uns gemeinsam die Stimme für die fühlenden Lebewesen erheben, die hinter verschlossenen Türen keine Stimme haben und für die Abschaffung von Tierausbeutung und aller Tierversuche auf die Straße gehen!

Menschen mit rechtem, sexistischem oder homophobem Gedankengut sind selbstverständlich unerwünscht!!!

 

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